Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt – Maßnahmenpaket zur Hitzeentlastung

Katalog mit Vorschlägen zur Diskussion gestellt

Pressemitteilung Chemnitz. Der Klimawandel ist kein abstraktes Zukunftsszenario, sondern bereits heute spürbare Realität. Brände und Hitze dominieren die Berichterstattung und haben in vielen Städten ein Nachdenken über hitzeangepasste Stadtentwicklung ausgelöst.

„Das ist typisch. Die Probleme werden dann diskutiert, wenn sie da sind. Sobald die Temperaturen sich ändern, tritt das Thema wieder in den Hintergrund. Aber gerade Lösungen im Bereich der Stadtenwicklung brauchen Planungsvorlauf.“ appelliert Volkmar Zschocke, Stadtrat der BÜNDNISGRÜNEN und Mitglied im Ausschuss für Mobilität und Stadtentwicklung.

„Wie kann Chemnitz mit der steigenden Hitzebelastung umgehen? Wie können Grün- und Freiräume, Stadtstruktur und Gebäude, Mobilität und der Umgang mit Wasser so gestaltet werden, dass eine hohe Lebensqualität langfristig bewahrt wird? Wir brauchen ein umfassendes, gesamtstädtisches Konzept mit konkreten, lokalen Maßnahmen für den Umgang mit zunehmender Hitzebelastung. Mit der besonders betroffenen Innenstadt sollte begonnen werden.“

Zschocke stellt dazu in seinem Blog einen Katalog von konkreten Vorschlägen für mehr Lebensqualität in der Innenstadt zur Diskussion: „Es geht darin zum Beispiel um Bäume auf dem Neumarkt, eine grüne Achse zwischen Stadthallenpark und Schillerplatz, wasseraufnahmefähige Oberflächen im öffentlichen Raum, angepasste Gestaltung der gerade entstehenden Gebäude, Rigolensysteme zur Speicherung und Nutzung von Regenwasser bei der Bewässerung der Bäume, verschattete Wege oder auch um nachträgliche Begrünung der Parkhäuser.“

Darüber hinaus weist Zschocke auf das steigende Problembewusstsein und die wachsende Handlungsbereitschaft in der Stadtbevölkerung und bei den Fördermittelgebern hin: „Mehr Bürgerdialog zum Klimawandel vor Ort ist wichtig, damit die Maßnahmen breit unterstützt werden. Wir brauchen ein gesamtstädtisches Konzept und die daraus abgeleiteten Projekte aber auch, um die Chancen neuer Förderprogramme zu nutzen. Die Arbeit kann nicht erst kurz vor Ablauf der Einreichungsfristen beginnen.“ So endet beispielsweise die Abgabefrist für das neue Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ aus dem Energie- und Klimafonds des Bundes bereits am 15. Oktober.

Weitere Informationen:

Katalog mit Vorschlägen zur Entwicklung einer hitzeangepassten Chemnitzer Innenstadt auf: https://volkmar-zschocke.de/vorschlaege-zur-entwicklung-einer-hitzeangepassten-chemnitzer-innenstadt/ 

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