GRÜNER Landtagsabgeordneter macht erneut Hochwasserschutz in Klaffenbach und Harthau zu Thema im Landtag

Selbst wenn Maßnahmen nur eine abflussmindernde Wirkung hätten, wäre es nicht richtig, komplett darauf zu verzichten.


Mit der Absage weiterer Hochwasserschutzmaßnahmen für Klaffenbach und Harthau, die Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt vor zwei Wochen der Bürgerinitiative Hochwasserschutz Würschnitz erteilt hat, gibt sich der Chemnitzer Landtagsabgeordnete Volkmar Zschocke nicht zufrieden.

„Das Hochwasserschutzbecken schütze nicht, alternative Maßnahmen auf der Fläche brächten nichts – also wird gar nichts gemacht? Damit dürfen die Anlieger doch nicht abgespeist werden!“, ärgert sich Zschocke.

Zur unbefriedigenden Situation des Hochwasserschutzes in Klaffenbach und Harthau hat der Chemnitzer Landtagsabgeordnete Volkmar Zschocke eine Kleine Anfrage im Landtag eingereicht.

Zschocke will wissen, welche zusätzlichen, dezentralen Maßnahmen im Hochwassereinzugsgebiet der Würschnitz möglich und vorgesehen sind – z.B. Begrenzung der Neuversiegelung, Entsiegelungsmaßnahmen, andere Bodenbearbeitung, mehr Grünland, lokale Wasserrückhaltung.

„Selbst wenn solche Maßnahmen nur eine vergleichsweise geringe abflussmindernde Wirkung hätten, wäre es doch nicht richtig, komplett darauf zu verzichten“, erklärt Zschocke.

Außerdem fragt er, wie konkret das Kompetenzzentrum Private Hochwasservorsorge hilft und welche Hilfen und Förderungen Anlieger bei der Ertüchtigung, schnellen Sicherung und Abdichtung ihrer Gebäude im Hochwasserfall in welchem Umfang bei wem beantragen können?

Nicht zuletzt hinterfragt Zschocke, wie und durch wen die Aufstellung und Bedienung der mobilen Pumpen im Hochwasserfall sichergestellt wird.

„Es macht doch keinen Sinn, teure Pumpen anzuschaffen, die im Bedarfsfall nicht rechtzeitig vor Ort sind“, so der Landtagsabgeordnete.

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