Nein zu weiteren Nazi-Demos in Chemnitz! Jetzt aufstehen gegen Rassismus und Neofaschismus!

 

Breites Bündnis ruft für den 21. September zu Protest gegen Rassismus und aufkeimenden Neofaschismus auf: „Wir wollen friedlich in Chemnitz zusammenleben“

 

Im Anschluss an die letzte Demonstration von „Pro Chemnitz“ am 14. September kam es erneut zu Übergriffen auf ausländische MitbürgerInnen und MigrantInnen. Eine selbsternannte „Bürgerwehr“ maßte sich an, Ausweiskontrollen vorzunehmen und ausländische Bürger mit Schlägen und verbalen rassistischen Attacken einzuschüchtern.

Ein breites Bündnis von Chemnitzer Initiativen, Vereinen, Gemeinden, Parteien und Friedensgruppen wendet sich daher mit einem Aufruf an die Chemnitzer BürgerInnen und ruft für den 21. September, 17:30 Uhr zu einem kraftvollen Protest gegen Rassismus und den aufkeimenden Neofaschismus in der Chemnitzer Innenstadt auf.

Gabriele Engelhardt von der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ wirbt um breite Beteiligung: „Wir wollen nicht, dass unsere Stadt Woche um Woche durch rechte Aufmärsche in Angst und Schrecken versetzt wird. „Pro Chemnitz“ ist nicht für, sondern gegen Chemnitz. Die Hetzreden von Martin Kohlmann sind ein Angriff auf geltende Regeln und verbriefte Menschenrechte. Sie führen zu einer Bedrohung des friedlichen Miteinanders in unserer Stadt. Von den Aufmärschen geht ein Sicherheitsrisiko für die gesamte Zivilgesellschaft aus. Wir wollen friedlich in Chemnitz zusammenleben.“

Volkmar Zschocke, MdL ergänzt: „Wir gestalten unser Miteinander in Chemnitz gemeinsam. Weder ‚Pro Chemnitz‘ noch selbsternannte ‚Bürgerwehren‘ zwingen uns ihre Regeln auf. Hier geht es nicht um links gegen rechts, sondern um gemeinsamen Widerstand gegen das weitere Erstarken von Rassismus und Neofaschismus“.

Aufruf mit Unterzeichner*innen

Facebook-Seite zum Protestaufruf

 

Hintergrund:
„Pro Chemnitz“ hat für Freitag, 21. September, 18:30 Uhr erneut einen Aufmarsch angekündigt, um den „Justizskandal“ zum „Mord an Daniel“ anzuklagen.

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