Weder Angst noch Hass dürfen die Menschlichkeit besiegen

nazis-nein-danke-hoolPressemitteilung vom 28. Oktober 2014:

Dresden. Zu den fremdenfeindlichen Demonstrationen in Dresden gegen angebliche Islamisierung und in Ottendorf-Okrilla gegen die Aufnahme von Asylsuchenden erklärt Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Weder Angst noch Hass dürfen die Menschlichkeit besiegen. Das galt vor 25 Jahren im Herbst ’89 auf Sachsens Straßen, das gilt auch heute, wenn es um die Aufnahme von Asylsuchenden geht.“

Für die Politik sieht Zschocke zwei Aufgaben: „Einerseits muss die Aufnahme der Flüchtlinge verbessert werden. Fremdenfeindlichkeit muss aber auch entschieden entgegengetreten werden.“

„Bund und Land müssen die Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen weiter unterstützen. Viele Kommunen können Flüchtlinge dezentral unterbringen, wenn sie etwas mehr Unterstützung bekommen würden.“

„Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, wie gestern auf den Demos zu hören, muss entschieden entgegengetreten werden. Diese Positionen dürfen in demokratischen Parteien keinen Boden gewinnen. Das ist die falsche Antwort auf Stimmengewinne der Nazis und Rechtspopulisten. Entsprechende Äußerungen aus der CDU Bautzen halte ich einer demokratischen Partei für unwürdig.“

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