Ursache für den Großbrand in der Fehr Umwelt Ost GmbH Dresden am 28./29.09. immer noch nicht bekannt

 

Sind die häufigen Abfallbrände auch das Ergebnis von zu laschen Sicherheitsauflagen in Sachsen?
 
Dresden. Gut einen Monat liegt der zweitägige Brand der Anlage der Fehr Umwelt Ost GmbH Dresden am 28./29. September nun zurück. Ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Auf eine Kleine Anfrage des GRÜNEN-Landtagsfraktionschefs Volkmar Zschocke musste Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) nun eingestehen, dass die Ursache für den Großbrand immer noch nicht bekannt sei.
 
Im Frühjahr hatten die Behörden bei der Brandschutzkontrolle in der Firma Mängel festgestellt. Diese seien jedoch bis Ende August abgestellt worden, so der Umweltminister in der Antwort auf eine frühere Anfrage des Abgeordneten. Dennoch hatte die Feuerwehr erhebliche Schwierigkeiten bei der Brandbekämpfung.
 
„Auffällig ist, dass es wiederholt in Anlagen brennt, denen zuvor Mängelfreiheit hinsichtlich des Brandschutzes bestätigt wurde“, kritisiert Volkmar Zschocke. „Sind die häufigen Abfallbrände auch das Ergebnis von zu laschen Sicherheitsauflagen in Sachsen?“
 
„33 Brände gab es in Mülldeponien und Recyclinganlagen Sachsens von März 2014 bis Anfang September 2015. Egal ob Selbstentzündung oder Brandstiftung: Beim heutigen Stand der Technik muss es doch möglich sein, Brandherde vor ihrer Ausbreitung zu erkennen und zu ersticken. Hier muss der Umweltminister endlich systematische Ursachenforschung betreiben und eine Gegenstrategie entwickeln lassen“, fordert der Abgeordnete.
 
>> Antwort von Umweltminister Thomas Schmidt auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Volkmar Zschocke (GRÜNE)
>> Antwort von Umweltminister Thomas Schmidt auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Volkmar Zschocke (GRÜNE)

Pressemitteilung Dresden | Datum: 05.11.2015

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