„Tanzende Steine“ in der „Tanzenden Siedlung“

Die Tanzende Siedlung der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft am vorderen Kaßberghang ist schon ein echter Hingucker, doch der heute eingeweihte Brunnen „Tanzende Steine“ ist es erst recht. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Tonnenschwere Steine drehen und wiegen sich wie in einem Tanz. Der Bildhauer Christian Tobin hat die Steine so geformt, dass sie auf einem Wasserfilm schwimmen. Eine Pumpe presst ständig frisches Wasser in den Spalt zwischen Stein und Auflage, wodurch selbst mehrere Tonnen schwere Steine sich von Kinderhand bewegen lassen. Dann sind da noch spezielle Düsen eingebaut, die die Steine ganz sanft wie „von selbst“ drehen. Ein gewaltiges, schweres und dabei trotzdem ganz leicht wirkendes Stück Kunst und Kultur für unsere Stadt. Das Wasser bietet zudem viele Vorteile für ein angenehmes Mikroklima in dem neuen Wohngebietspark mit viel Grün und zahlreichen Sitzmöglichkeiten.

Ringo Lottig von der CSG und Baubürgermeister Michael Stötzer weihten diesen großartigen Brunnen heute gemeinsam ein. Die CSG ist in vielerlei Hinsicht eine sehr aktive Wohnungsgenossenschaft mit innovativen und zukunftsweisenden Konzepten – angefangen von modernen Sanierungen, ökologischen Wohnunumfeldverbesserungen bis hin zu Mieterstromprojekten mit Dachsolar oder Verknüpfung von Carsharing und Elektromobilität.

Die Wohnungsgesellschaft im Chemnitzer Westen zeigt sich zudem auch sehr geschichtsbewusst: Im neuen Park der Tanzenden Siedlung gibt es jetzt auch eine Stele zu Ehren der Künstlerin Helene Funke, eine bedeutende Chemnitzer Künstlerin der Moderne mit großen Verdiensten um den Frühexpressionismus. Sie wurde 1869 in der Kaßbergstraße 20 geboren.

Vielen Dank an die Genossenschaft für diese tolle Engagement für unsere Stadt und den Kaßberg!

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