GRÜNER Landtagsabgeordneter hinterfragt Neustrukturierung der Finanzbehörde im Erzgebirgskreis

In den Medien kursieren sehr unterschiedlich hohe Investitionskosten bezüglich des geplanten Großfinanzamtes in Annaberg-Buchholz, dessen Baukostensummen teils mit ca. 15 Millionen Euro bis hin zu geschätzten 30 Millionen Euro beziffert werden.

Anlass für den Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Volkmar Zschocke, das von Staatsminister Unland forcierte Vorhaben zu hinterfragen.

So möchte Zschocke unter anderem wissen, woraus die stark divergierenden Angaben zu den Baukosten des neuen Verwaltungsbaus resultieren und welche Nachnutzungen für die beiden bisherigen Finanzamtsgebäude in Stollberg und Zschopau vorgesehen sind.

Ferner verlangt der GRÜNE Auskunft zum Parkplatzkonzept, wenn in der Kreisstadt dann notwendigerweise zahlreiche Mitarbeiter der neuen Zentralbehörde einpendeln müssen.

Den Landespolitiker interessiert zudem der Einsparungseffekt, den sich der Freistaat im Zuge der Neustrukturierung des sächsischen Finanzbereiches erhofft.

 

Kleine Anfrage „Geplantes Großfinanzamt Annaberg-Buchholz“ (Drs 6/5965)
In ca. vier Wochen erwartet der Landtagsabgeordnete die Antwort auf seinen Fragenkatalog aus dem entsprechendem Ministerium.

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