Sorgen und Zuversicht: AnsprechBAR auf dem Annaberger Markt

„Es ist selten, dass sich ein Landtagsabgeordneter außerhalb des Wahlkampfes bei uns auf den Markt stellt und den Leuten zuhört.“ Mehrfach erhielt ich heute diese Rückmeldung. Und Gesprächsanliegen gab es viele: Energiekrise, Veränderungen in Natur und Landwirtschaft, Sorgen um die Enkel, übertriebene Rasenpflege auf Flächen der Wohnungsunternehmen, mangelnde schulische Inklusion im Erzgebirge, die geplante Riesenbrücke zwischen Schönfeld und Annaberg, Aufbau von privaten Solaranlagen, die wirtschaftlichen Chancen des Naturschutzgroßprojektes, das Image des Landkreises oder die gesellschaftliche Stimmung im Erzgebirge insgesamt.

Das Interesse an Gesprächen ist aktuell sehr groß und ich nehme mir dafür immer wieder die Zeit. Egal ob in der Bürgersprechstunde, bei den vielen Besucher:innengruppen im Landtag oder wie heute einfach auf dem Markt: Probleme und Nöte nicht klein reden, ehrlich und trotzdem zuversichtlich über Krisenbewältigung sprechen, demokratische Verfahren und Abläufe erläutern, auf Augenhöhe bleiben und nicht so tun, als ob Politiker:innen für alles eine Lösung hätten.

Ich hatte in Annaberg-Buchholz aktuell mit mehr Frust und Ablehnung der BÜNDNISGRÜNEN gerechnet. Aber das Gegenteil war der Fall. Die Gespräche verliefen weit überwiegend konstruktiv und interessiert. Sehr gut, dass mit Ulrike Kahl und Thomas Walther erfahrene bündnisgrüne Kreisrät:innen, mit Henning Niehus ein vor Ort bestens vernetzter bündnisgrüner Stadtrat und mit Dunja Schulze eine Vertreterin vom bündnisgrünen Kreisvorstand dabei waren. Kommunalpolitik ist unmittelbarer und greifbarer als Landespolitik. Allein hätte ich die vielen Gesprächsanliegen auch gar nicht bewältigt. Auch die GRÜNE Jugend war vor Ort ansprechbar und natürlich Jeremias Georgi, unser Ansprechpartner im Grünen Huthaus. Wer uns nicht auf dem Markt treffen konnte, kann mit seinem Anliegen natürlich ins Grüne Huthaus kommen – egal ob dies die Bundes-, Landes- oder Kommunalpolitik betrifft.

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