Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig – OB-Kandidat Zschocke begrüßt Ausbau, fordert aber eine frühere Anbindung von Chemnitz

Zur heutigen Abstimmung des Strukturstärkungsgesetzes im Deutschen Bundestag, welches auch eine Finanzierung für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig vorsieht, kommentiert der Oberbürgermeisterkandidat Volkmar Zschocke:
„Es ist großartig, dass der Ausbau Chemnitz-Leipzig nun endlich finanziert ist und Planungssicherheit herrscht. Viel zu lange gab es nur Ankündigungen, aber wenig Greifbares. Dass nun die gesamte Strecke unter einer Gesetzgebung geplant und finanziert wird, ist ebenfalls positiv. Ich danke unserem Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn, dass er Anfang dieses Jahres noch auf dieses Problem hingewiesen hat.“

Zu der aktuellen Situation, dass der Ausbau voraussichtlich erst in 8 bis 10 Jahren abgeschlossen ist, ergänzt der Kandidat: „Eine Anbindung von Chemnitz an den Fernverkehr erst im Jahr 2028 ist viel zu spät. Die Region Südwestsachsen braucht einen leistungsfähigen ÖPNV und dazu gehört auch eine Fernverkehrsanbindung für Chemnitz. Viele Bürgerinnen und Bürger sind zurecht über diesen Missstand frustriert. Ich sehe es als eine wichtige Aufgabe für den nächsten Oberbürgermeister an, dass die alternativen Verbindungen über Dresden nach Rostock und die Mitte-Deutschland-Verbindung für Chemnitz umgesetzt werden. Von den Versprechungen der Deutschen Bahn sind wir bisher enttäuscht worden.“