Für Chemnitz und Sachsen

Herzlich willkommen!
Hier kannst Du Dich über mein aktuelles Engagement für meine Heimatstadt Chemnitz informieren, meine Positionen und Standpunkte zu wichtigen Chemnitzer Themen nachlesen und meine Arbeit im Landtag und für das Erzgebirge kennenlernen. Als Landtagsabgeordneter und Stadtrat engagiere ich mich seit vielen Jahren für Sachsen und meine Heimatregion. Ich freue mich über Kontaktaufnahme!

Aktuelles

Über Mich

Meine Themen im Landtag

24.08.21

Urlaubsbesuch im #naturwaldreservat Achrain: Das Reservat wurde 1978 als eines der ersten in Bayern ausgewiesen und gehört zum Bayerischen Staatsforst. Geologisch ist das Gebiet durch die sogenannten Nagelfluhbänke geprägt. Diese sehen aus wie Beton mit grobem Kies. Sie entstanden durch Flußablagerungen, die durch Kalke und Druck im Laufe von Jahrmillionen regelrecht verklebt wurden. Im Wald kommen zehn verschiedene #baumarten vor, darunter vor allem Buchen, Fichten und Tannen, Erlen, Eschen, Bergahorn, aber auch einige Eiben. Das #Totholz ist nicht tot, im Gegenteil: Hier finden unzählige Pilze, Flechten, Moose, Farne, Würmer und Insekten eine Lebensstätte. Totholz ist auch für viele Vogelarten überlebensnotwendig, hier im Reservat z.B. für den Schwarzspecht und den Weißrückenspecht. Intakte Wälder sind für den Erhalt der #biodiversität auf unserem Planeten entscheidend. Kaum ein anderes Ökosystem hat so viele biologische Ressourcen und ist für den Klimaschutz so bedeutend. Trotzdem gibt es gerade um die Ausweisung von Flächen für ungenutzte Wälder immer wieder Diskussion. Auch in Sachsen wird es dazu im Landtag nach der Sommerpause eine Anhörung geben. Denn im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, den Anteil ungenutzter Wälder an der gesamten Waldfläche langfristig auf fünf Prozent zu steigern. Bis Ende 2022 sollen zehn Prozent der Flächen des Staatswaldes aus der wirtschaftlichen Nutzung genommen werden. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen
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20.08.21

Meine #Sommertour zu Menschen, die sich für nachhaltige und regionale Erzeugung sowie Vermarktung von Lebensmitteln engagieren, macht Station bei Gäa e.V. in #dresden. Der Verein ist aus der Umweltbewegung der 1980er Jahre entstanden. Noch im Mai 1989 wurde der Verband als erster ökologischer Anbauverband der DDR gegründet. Der Name bezieht sich auf die Göttin Gaia – die Erde. Heute gehören in Sachsen über 200 Partnerinnen und Partner aus Erzeugung, Verarbeitung und Handel zum Anbauverband Gäa. Wir haben uns über die Rahmenbedingungen ausgetauscht, wie regionale Erzeugung und Vermarktung von ökologisch erzeugten Produkten in Sachsen weiter gestärkt werden kann. Der #ökolandbau ist definitiv kein Nischenthema mehr und darf auch keines sein, wenn Landwirtschaft den zwingend notwendigen Beitrag zum Klimaschutz bringen will. Auch gesprochen haben wir über die enormen Schwierigkeiten, in die Öko-Betriebe geraten können. Wie kann zum Beispiel ein Schweinezuchtbetrieb der Bio-Zertifizierung gerecht werden, wenn die Tiere wegen der Afrikanischen Schweinepest dauerhaft eingestallt sein müssen? Für mich steht fest: Weder konventionell noch biologisch arbeitende Betriebe dürfen mit der Lösung solcher Konflikte allein gelassen werden, die sehr schnell existenziell werden können. Beim Gespräch dabei war auch Lena Weik vom Bioland e.V. und wir sprachen über die Weichenstellungen für zukunftsfähige Landwirtschaft auf europäischer Ebene. Ich finde es dringend notwendig, dass sich zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik in Europa viele Verbände zu Wort melden. Die Stimme des Berufsstandes artikuliert sich eben nicht nur im Bauernverband, sondern auch in Verbänden wie der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft oder den ökologischen Anbauverbänden. Es macht wenig Sinn, mit dem Finger auf die einen zu zeigen oder den anderen ideologische Politik vorzuwerfen. Es ist ganz klar im Interesse der sächsischen Landwirtschaft, wenn auch der schrittweise Ausbau des ökologischen Landbaus vorankommt und finanziell abgesichert bleibt.Gäa e.V.Bioland ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen
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18.08.21

Es war eine sehr eindrucksvolle Lesung. Mitten in einer alten Streuobswiese in Belgershain las Ernst Paul Dörfler aus seinem neuen Buch: `Aufs Land - Wege aus der Klimakrise, Monokultur und Konsumzwang´. Im Anschluss diskutierten wir mit ihm und dem BÜNDNISGRÜNEN Direktkandidat matthias-vialon.de sowie den vielen Gästen über Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft. Es ging um das Wichtigste: den Boden unter unseren Füßen, sauberes Wasser in Seen und Flüssen, saubere Luft, gutes Klima und die Vielfalt der Arten, die unsere Existenz überhaupt erst ermöglicht. All das ist bedroht. Vor allem durch unsere wachsende Entfremdung von der uns umgebenden Natur. Die Folgen sind für uns selbst existenzbedrohend: Klimawandel, Artensterben, hohe Verluste von Ackerland durch Versiegelung, Flächenfraß, Erosion, Bodenverschlechterung. In der Diskussion ging es um den dringend notwendigen Wandel auch in der Landwirtschaft. Die Betriebe sind nicht allein für die Probleme verantwortlich. Aber sie können Teil der Lösung werden. Die Leistungen für fruchtbare Böden, sauberes Wasser, Biodiversität und den Umbau der Tierhaltung müssen gemeinsam von Gesellschaft und Landwirtschaft finanziert werden. Die öffentlichen Mittel der Gemeinsamen Europäischen Argrarpolitik müssen auch für eine stärkere Honorierung von Gemeinwohlleistungen eingesetzt, mehr Direktzahlungen an Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen geknüpft werden.Wir diskutierten über die Notwendigkeit von mehr Umwelt- und Ernährungsbildung an den Schulen, über regionale Wirtschaftskreisläufe, aber auch über die Langwierigkeit demokratischer Aushandlungsprozesse und was jede und jeder von uns sofort tun kann.Passend zum Thema fand die Veranstaltung in einer ehemaligen Gärtnerei in Belgershain vor den Toren der pulsierenden Metropole Leipzig statt. Hier findet gerade ein Neugründungsprozess in Kooperation mit der Universität Kassel/Witzenhausen, dem Ernährungsrat Leipzig, uferleben.de/ und vielen weiteren lokalen Akteuren statt. Ich bin mir sicher, dass dies ein sehr wertvolles Unternehmen werden kann, was auch hilft, den Graben zwischen Stadt und Land, zwischen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen, zwischen Mensch und natürlicher Umwelt wieder zu überwinden.Ich wünsche dem Verein UferLeben e.V. den notwendigen langen Atem bei diesem Projekt und Mathias Vialon großen Erfolg bei der Bundestagswahl.Bündnis 90 / Die Grünen Landkreis Leipzig ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen
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