GRÜNER Gesundheitspolitiker hinterfragt ärztliche Bedarfsplanung im Erzgebirge

 

Nachdem die Freie Presse vom augenärztlichen Notstand in der Region um Schneeberg – Aue – Schwarzenberg berichtete, dem jedoch eine offiziell berechnete Versorgung mit über 100 % gegenüber steht, wandte sich der Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landtag, Volkmar Zschocke, mit einer Kleinen Anfrage an die Sächsische Staatsregierung.

So fragt der Gesundheitspolitiker nach, ob der Berechnungsschlüssel nach Meinung des Staatsregierung noch angemessen sei, obwohl im Erzgebirge die Anzahl älterer Bürgerinnen und Bürger steigt und zunehmend auch ambulante Operationen in den Augenarztpraxen durchgeführt werden.

Zudem verlangt er Auskunft darüber, ob sich die Staatsregierung auf Bundesebene für eine Reform der Bedarfsplanung einsetzt, die sich stärker am realen Bedarf der Bevölkerung sowie an regionalen Versorgungszielen orientiert.

Der Grüne Landespolitiker möchte ferner wissen, welche Möglichkeiten die sächsische Regierung noch sieht, dem haus- und fachärztlichen Notstand im Erzgebirge zu begegnen.

 

Kleine Anfrage „Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung“ (Drs 6/12166)

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