GRÜNER Gesundheitspolitiker begrüßt Vorstoß der Umweltministerkonferenz, unnötigen Verkehrslärm durch manipulierte Auspuffanlagen einzudämmen

Minister Schmidt muss Gesundheitsgefahren durch zu laute Fahrzeuge mit schärferen Kontrollen auch in Sachsen begegnen

Zur Bundesumweltministerkonferenz in der vergangenen Woche in Bremen verständigten sich die Umweltminister der Länder auf Vorschlag des Saarlandes darauf, dem unnötigen Lärm im Straßenverkehr, der durch sogenannte Klappenauspuffanlagen oder Soundgeneratiren erzeugt wird, den Kampf anzusagen. Man will Verkehrskontrollen und Hauptuntersuchungen verschärfen und etwaigen Manipulationen am Fahrzeug mehr entgegenwirken. Der Bundesregierung wird empfohlen, Klappenauspuffanlagen gesetzlich zu verbieten.

Volkmar Zschocke, gesundheitspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Landtag, begrüßt diesen Vorstoß zur Lärmminderung im Straßenverkehr.

„Was für den einzelnen Enthusiasten Fahrspaß oder Musik in den Ohren sein mag, beeinträchtigt die Gesundheit vieler Bürgerinnen und Bürger erheblich. Gerade in Freizeitregionen wie dem Erzgebirge fühlen sich viele Menschen während der Sommermonate, hauptsächlich an Wochenenden und Brückentagen, durch unzumutbaren Motorradlärm belastet. Bleibt zu hoffen, dass Umweltminister Schmidt im Sinne des Gesundheitsschutzes und Wohlbefindens der lärmgeplagten Bevölkerung den Gesundheitsgefahren durch zu laute Fahrzeuge künftig mehr Bedeutung beimisst und verstärkte Kontrollen auch in Sachsen veranlasst.“

Bereits in der Vergangenheit hatte sich der GRÜNE mehrfach mit dieser Problematik an die Staatsregierung gewandt und gefordert, dass dem zunehmenden und vermeidbaren Biker-Lärm intensiver als bisher entgegengewirkt werden muss.

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