GRÜNE für auskömmliche Finanzierung von Sachsens Tierheimen

Pressemitteilung vom 05.09.2017

Zschocke: „Tierschutz braucht planbare Einnahmen.“
Chemnitz. Am 5. September 2017 berichtete die Freie Presse über die schwierige finanzielle Situation des Chemnitzer Tierheims am Pfarrhübel. Volkmar Zschocke, Sprecher für Tierschutz der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag kennt die Problematik gut. 2016 hat der Abgeordnete im Rahmen seiner Sommertour Tierheime und Gnadenhöfe im ganzen Land besucht.

Aufgrund ständig steigender Kosten, Bürokratie und nicht ausreichender Zuweisungen sind einige Vereine am Rand der Arbeitsfähigkeit. Das Chemnitzer Tierheimpersonal soll sich nun nebenbei auch noch um verletzt aufgefundene Wildtiere kümmern. Ehrenamt ist sehr wichtig. Das aufwändige Management der Tierheime erfordert künftig aber auch die Bezuschussung von Personal. Hier muss die Förderrichtlinie dringend überarbeitet werden.“

In den Verhandlungen zum Sächsischen Doppelhaushalt für 2017/2018 hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vorgeschlagen, jährlich zusätzlich 520.000€ für die Unterstützung von Tierschutzvereinen beim Betrieb von Tierheimen und Gnadenhöfen bereitzustellen. Für den Antrag gab es keine Zustimmung im Sächsischen Landtag. Jetzt plant die Fraktion einen Antrag zur Änderung der Förderrichtlinie, um zukünftig auch die Förderung von Personalstellen in Tierheimen zu ermöglichen.

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