Glyphosat – Wie gefährlich ist das Ackergift wirklich?

 

Informations- und Diskussionsveranstaltung
AM 17.10.2017 – 18 bis 20 Uhr
IN der Feuerwehr Wittgensdorf, Obere Hauptstraße 3, 09228 Chemnitz

Glyphosat ist auch in Deutschland das am häufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel mit einer Menge von rund 6.000 Tonnen pro Jahr. Da es nicht nur Unkräuter vernichtet, sondern auch auf Mikroorganismen und Stoffwechselprozesse einwirkt, ist es in den letzten Jahren zunehmend in die kritische öffentliche Diskussion geraten. Die Nachweise von Glyphosat in Lebensmitteln und im menschlichen Urin heizen die Diskussion weiter an. Im März 2015 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ ein. Trotz erheblicher Proteste aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft und auch von Bäuerinnen und Bauern soll Glyphosat laut EU-Kommission um weitere zehn Jahre zugelassen werden.

Wir wollen mit Ihnen und den eingeladenen Expertinnen und Experten unter anderem über folgende Fragen diskutieren: Wie wirkt Glyphosat auf Boden, Tier und Mensch? In welchen Konzentrationen ist es für den Menschen gefährlich? Gibt es neben Krebs noch andere Krankheiten, mit denen Glyphosat in Verbindung gebracht wird? Was kann der Einzelne und die Gesellschaft tun? Was zeichnet einen verantwortungsvollen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln aus?

 

Podiumsgäste:

Tomas Brückmann, Diplom-Biologe, Grüne Liga e.V.
Manfred Uhlemann, Hauptgeschäftsführer, Sächsischer Landesbauernverband e.V.
Wolfram Günther, agrar- und umweltpolitischer Sprecher, GRÜNE-Landtagsfraktion Sachsen
Andreas Jahnel, Referat Pflanzenbau, nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien des Sächsischen Landesbauernverbands e.V.

Moderation: Volkmar Zschocke, Vorsitzender und verbraucherschutzpolitischer Sprecher, GRÜNE-Landtagsfraktion Sachsen

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